| Einführung
|
Die neun schamanischen Qualitäten | ||
|
Innerhalb der schamanischen Arbeit bilden diese neun Qualitäten das Netz, welches alles trägt. Sie wirken für Alles und Jeden, in Jedem und bei Allem. Stimme ich mich ein auf das kosmische Netz, schließe ich mich an die Unterstützung aus den geistigen Reichen an. Der schamanische Weg ist keine Einbahnstraße, auf der ich nur bekomme. Schamanisch zu leben bedeutet, sich im Austausch mit Allem zu befinden. Die hier aufgeführten Qualitäten bedeuten die Regeln, die für den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den geistigen Welten und dem uns allen umgebenden Energiefeld gelten. Sie sind das Fundament des bewussten Miteinanders. |
|||
| Nummer 1 - Erdung | |||
|
Die Erdung hält die feste Verbindung zur nährenden Energie von Mutter Erde. Ohne Erdung fehlen mir die Wurzeln, um die anderen acht Qualitäten wachsen lassen zu können. Erdung bewahrt uns davor, den Halt zu verlieren und dass uns die Ergebnisse zu Kopf steigen. |
|||
| Nummer 2 - Verantwortlichkeit | |||
|
Verantwortlichkeit bedeutet, in jedem Moment angemessen zu handeln. Der eigenen Intuition zu folgen und aus dem Herzen zu agieren lässt uns verantwortlich sein für das Handeln und die Ergebnisse. |
|||
| Nummer 3 - Aufmerksamkeit / Fokussierung | |||
|
Mit einem klaren Fokus auf das, was ich gerade tue, stärke ich meine Fähigkeit, dies zu tun. Die Aktion bekommt meine ganze Aufmerksamkeit und Energie. Während heilerischer oder geistiger Arbeit bringt die Fokussierung der Aufmerksamkeit ein viel höheres Maß an klarer Energie in die Realität. Mit der Aufmerksamkeit im Moment bringt man den Geist in den Körper. |
|||
| Nummer 4 - Geben und Nehmen | |||
|
Für die inneren Fluss und die eigene Balance ist es wichtig, Energie hinausfließen zu lassen und wieder zu bekommen. Ein Festhalten von Energie führt zu Blockierungen und macht den Geist starr. Energie wird stark über das Ausleben unserer Gefühle geleitet. Werden diese nicht ausgedrückt, bilden sich Blockaden im Körper. Geben und Nehmen muss im Gleichgewicht sein. Ein Übermaß an Geben lenkt unsere Aufmerksamkeit ab von der Notwendigkeit des Nehmens. Die Lebenskraft lässt nach. Energiefluss ist wie der Atem, beim Einatmen nimmt man, beim ausatmen gibt man. Gibt man Energie ab, schafft man freien Raum für frische Energie, man kann annehmen. Über das freiwillige Geben von Energie stärkt man das alles verbindende Netz, welches jedes Lebewesen trägt. |
|||
| Nummer 5 - Der Moment im Hier und Jetzt | |||
|
Die Ankerung im Hier und Jetzt löst die Ausrichtung auf die Vergangenheit und Zukunft. Negative Gedanken und Sorgen aus der Vergangenheit verlieren ihre Wirkung. Gedankenkonstrukte einer möglichen negativen Zukunft werden unwichtig. Im Hier und Jetzt bei jeder Aktion, zu sein, sei sie auch noch so vermeintlich unbedeutend, bringt Klarheit und gibt den Geist frei. Maßnahmen, die wir ergreifen, sind wirkungsvoller und haben unsere ganze Kraft. |
|||
| Nummer 6 - Grenzen | |||
|
Grenzen setzen bedeutet nicht ausgrenzen. Grenzen einhalten ist ein wichtiges Element im Umgang miteinander. Die Grenzen des Gegenübers zu achten ist für viele Menschen selbstverständlich. Die eigenen Grenzen zu achten ist ein hohes Gut. Grenzen verändern sich ständig, sie verschieben sich je nach Aufgabe und Zustand der Beteiligten. Um Grenzen setzen zu können, ist ein Ausgleich zwischen Geben und Nehmen zu achten. Bei Heilbehandlung ist es wichtig, die eigenen Grenzen für die Energie des Klienten zu öffnen um wirklich effektiv zu arbeiten. Die Kunst ist es, sich zu öffnen ohne die Probleme des Klienten zu übernehmen. |
|||
| Nummer 7 - Absicht / Intension | |||
|
Energie folgt den Gedanken. Eine klare Absicht ist eine Notwendigkeit. Haben wir keine klare Absicht führt das Handeln unweigerlich zu unstrukturierten Ergebnissen. Das mögliche Durcheinander bindet Energie. Absicht kombiniert mit Aufmerksamkeit ist eine sehr leistungsfähige Kombination und bringt die innere Absicht in die Ebene der Manifestation. |
|||
| Nummer 8 - Verpflichtung / Verbindlichkeit | |||
|
Verbindlichkeit bedeutet eine klare Zusage zu machen und diese auch einzuhalten. Die Kommunikation mit der geistigen Welt funktioniert nur über Zuverlässigkeit und das ist keine Einbahnstraße. So wie wir erwarten, dass die geistige Welt uns unterstützt, so erwarten die Wesenheiten der geistigen Welt die Einhaltung unserer Zusagen. Ohne klare Verpflichtung kann keine wahre Manifestation der anderen Qualitäten erfolgen. Eine feste Zusage und Bereitschaft ist der Motivator für die Wirkung der anderen Qualitäten. Wenn wir unsere Zusagen einhalten, fließt die Energie und unser Wille und unsere Absicht wirkt in Harmonie mit unserem Wesen. |
|||
| Nummer 9 - Vertrauen | |||
|
Vertrauen ist die Energie, die es uns ermöglicht über uns hinaus zu wachsen. Vertrauen erweitert den Raum unserer Gedanken und öffnet uns für unser wahres Potenzial. Vertrauen ist der Faden, welcher alle anderen Qualitäten verbindet. Es ermöglicht uns zur Ganzheit in unserem Leben zu wachsen. Vertrauen lässt uns unsere freie Seelenabsicht erkennen. Der einzige Weg Vertrauen zu erfahren ist den Focus auf Unbekanntes zu richten und den Mut zu haben an uns selbst und unsere Fähigkeiten zu glauben. Vertrauen ist die Kraft, welche die Energie des Netzes frei gibt und Licht und Schatten zusammenbringt. |
| © Licht-Focus - Tel. +49-2645-974646 - eMail: info@lichtfocus.de |